Factoring: Auch für kleinere Unternehmen vorteilhaft - und "easy"

Kleine und junge Unternehmen sind mit erheblichen Problemen bei der Kreditaufnahme konfrontiert. Dies ergab die Unternehmerbefragung 2013 der KfW Bankengruppe. 31 % der Firmen mit weniger als eine Mio. Euro Jahresumsatz meldeten Erschwernisse und damit mehr als doppelt so häufig wie Firmen mit über 50 Mio. Euro Jahresumsatz. Unter den Firmen, die Schwierigkeiten hatten, überhaupt einen Kredit zu erhalten, waren kleine Firmen sechsmal und junge Firmen siebenmal so häufig vertreten wie große.

Experten führen dies auf die im Zuge der Krise gestiegene Risikosensitivität der Kreditinstitute zurück; je kleiner und jünger die Firma, desto größer seien die Vorbehalte der Bankberater. Unter anderem werde kleineren Firmen weniger zugetraut, Außenstände professionell zu managen beziehungsweise zu realisieren. Auch die bevorstehenden Regulierungen durch Basel III dürften vor allem Mittelständlern und Existenzgründern den Zugang zu Krediten erschweren – und verteuern.

In dieser Situation gewinnt das Factoring als alternative Finanzierungsform an Bedeutung: Die an Kunden gestellten Rechnungen werden bei der Factoring-Gesellschaft eingereicht und von dieser in der Regel binnen 24 Stunden bevorschusst. Die kurzfristigen Liquiditätszuflüsse ermöglichen es unter anderem, eigene Verbindlichkeiten schneller abzubauen und aus Lieferantenrechnungen Skonti zu ziehen. Durch die Übertragung der Forderung wird zudem die Bilanzsumme verkürzt, wodurch sich die Eigenkapitalquote erhöht. Dies wiederum ist ein wichtiger Vorteil für das Rating durch die Bank. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen machen die Außenstände nicht selten 30 % der Bilanzsumme aus.

Allerdings ist im Mittelstand das Wissen über die Funktionsweise und die Vorteile des Factorings kaum verbreitet. Dies resultiert vor allem aus der bisherigen Geschäftspolitik der Factoring-Branche. Die Möglichkeit der Forderungsfinanzierung wurde bisher vor allem Großunternehmen angeboten. Eine von wenigen Ausnahmen war die Close Brothers Factoring GmbH, Mainz, die sich seit Gründung im Jahr 2003 auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen spezialisiert und entsprechende Produkte auf den Markt gebracht hat.

Dazu gehört zum Beispiel das ‚EasyFactoring‘. Es ist für Unternehmen mit Jahresumsätzen zwischen 100 Tsd. und 2 Mio. Euro geeignet. Close Brothers Factoring überweist 80 % bis 90% der Rechnungsbeträge binnen 24 Stunden; den Rest nach vollständigem Zahlungseingang. Zudem wird das Forderungsausfallrisiko zu 100 Prozent übernommen und der Kunde vom kompletten Debitorenmanagement entlastet. Die ‚All-Inclusive-Gebühr‘ beträgt je nach fakturiertem Jahresumsatz zwischen zwischen 1,97 % und 5 %. Unternehmen erhalten nach einem schlanken Antrags- und Prüfungsverfahren den Zugang zu dem Online-Portal, über das sie ihre aktuellen Rechnungen fortlaufend einreichen können.

Unternehmensverbände und -berater berichten von einer deutlich verbesserten Bewertung von Unternehmen, die das Finanzierungsinstrument Factoring nutzen, durch Banken und von entsprechend weniger Problemen bei der Kreditaufnahme.

Die 2003 gegründete Close Brothers Factoring GmbH mit Sitz in Mainz bietet bundesweit Produkte zur Forderungsfinanzierung speziell für mittelständische Unternehmen an. Sie ist Mitglied im Deutschen Factoring Verband. Die Muttergesellschaft Close Brothers Group plc ist die größte unabhängige Handelsbank Großbritanniens.

 

Kontakt:
Boris Cech, Telefon: 06131 6005-890